Das NTV-ITF-Future

Elf Jahre ist es mittlerweile her, als im Niedersächsischen Tennisverband der Beschluss gefasst wurde, der Bitte des Deutschen Tennis Bundes nachzukommen, die Turnierlandschaft im Norden durch die Ausrichtung von ITF-Futureturnieren zu stärken. Dieser Beschluss war zugleich auch die Geburtsstunde des NTV-ITF-Futures für Herren, eine Dekade dotiert mit 10.000, in der elften Auflage nun erstmals mit 15.000 Dollar.

Dotiert zwischen 15.000 und 25.000 Dollar bieten diese Turniere insbesondere jungen Profispielern die Möglichkeit, Weltranglistenpunkte sammeln zu können, ohne weite und damit teure Turnierreisen unternehmen zu müssen. Durchaus ein Sprungbrett in höhere Regionen auf der Weltrangliste.

In den vergangenen Jahren wurde diese Chance immer wieder von NTV-Spielern und Nachwuchstalenten aus der TennisBase Hannover genutzt. So spielte sich Jaan Brunken 2009 bis ins Finale und George von Massow sicherte sich seinen ersten Weltranglistenpunkt. Im Folgejahr konnte Stefan Seifert nicht nur das Halbfinale im Einzel erreichen, sondern auch noch an der Seite von Nicolas Kiefer den Doppeltitel gewinnen. Dieser ging 2011 an Marko Lenz und George von Massow und damit ebenfalls an ein NTV-Duo. Auch 2013 standen sich mit Stefan Seifert und Tim Nekic zwei Spieler, die die TennisBase Hannover aus unzähligen Trainingseinheiten sehr gut kennen, im Finale gegenüber.

Fünfmal fand das NTV-ITF-Future in Isernhagen statt, bevor es ins Landesausbildungszentrum des NTV nach Bad Salzdetfurth umzog - auch um diesen wichtigen Ort als Standbein des Verbandes zu stärken. Eine gute Entscheidung, wie sich herausstellte. Die Spieler fühlen sich in der familiären Atmosphäre rundum wohl und die ITF stellt der Veranstaltung regelmäßig sehr gute Beurteilungen aus. 

Das Turnierheft zum NTV-ITF-Future 2017 finden Sie hier

Die finale Pressemeldung des Jahres 2016 finden Sie hier

Das NTV-ITF-Future wird gefördert durch die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung.

Die Sponsoren und Partner

             

 

       

            

     

 

         

                                               

        

 

Die German Masters Series presented by Tretorn

Die German Masters Series ist deutschlandweit die fokussierte Turnierserie für Nachwuchstalente auf dem Sprung in die Weltspitze. Dazu gehören deutsche Turniere der Kategorien ATP-Challenger - dies sind im NTV die Sparkassen Open in Braunschweig - ITF-Futures im Damen- und Herrenbereich wie das NTV-ITF-Futureturnier und der Gottfried von Cramm Cup sowie die Braunschweig Women’s Open und zahlreiche hochwertige nationale Preisgeldturniere.

Jährlich werden bei den über 60 Turnieren der Plan German Masters Series Gesamtpreisgelder in Höhe von ca. einer Million Euro ausgeschüttet. Eine gemeinsame Serie zur Förderung des Tennisnachwuchses, wie sie durch die Zusammenarbeit der deutschen Turnierveranstalter besteht, ist weltweit einzigartig.

Auf nationaler Ebene sind die hochwertigen Preisgeldturniere für junge Spieler ein guter Einstieg in den Erwachsenenbereich, um Punkte für die Deutsche Rangliste zu erkämpfen und mit dem Ziel später im internationalen Tenniszirkus aufzuschlagen. Schon heute kann man bei den Turnieren der German Masters Series die Stars von morgen erleben.

 

 

TE-Turnier Cup der Nordverbände: Letztes Highlight der Wintersaison

Wild Card perfekt genutzt: Nicole Rivkin aus der TennisBase Hannover hat sensationell das TE-Turnier „Cup der Nordverbände“ gewonnen. Die 13-Jährige, die für den HTV Hannover startet, siegte in einem nervenaufreibenden Finale mit 6:3, 7:6 gegen Joelle Lilly Sophie Steur aus Westfalen, die vom Deutschen Tennis Bund ebenfalls eine Wild Card erhalten hatte.

„Nach Julia Middendorf im vergangenen Jahr, ist das nun der zweite Sieg für eine NTV-Spielerin. Das macht uns als Ausrichter natürlich überglücklich“, sagte Andrea Kalbe, die NTV-Vizepräsidentin Jugend.

Allerdings hatte sie ebenso wie Rivkin und der betreuende Landestrainer Lars Gruner lange zittern müssen, ehe der Sieg der zierlichen Rechtshänderin feststand. Mit 6:3, 4:2 und 40:15 führte sie, als sie komplett den Faden verlor und ihre Gegnerin ins Match zurückbrachte. Aus einem 4:1 im Tiebreak wurde zudem ein 4:6. Aber genau in diesen Momenten behielt Rivkin die Nerven, feuerte einige ihrer besten Schläge ab und holte sich den Tiebreak mit 10:8. Dass sie sich nach dem Match erst einmal ärgerte, ehe die Freude über den Turniersieg einsetzte, zeigt den Ehrgeiz der jungen Spielerin deutlich.

Zuvor hatte Rivkin bei dem von den relexa hotels gesponserten Turnier mit der Polin Piestrzynska und der Tschechin Petra Kubikova die Nummern zwei und sechs der Setzliste jeweils deutlich in zwei Sätzen besiegt und im Halbfinale auch Deborah Muratovic aus Westfalen beim 6:1, 6:2 nicht den Hauch einer Chance gelassen. Gemeinsam mit Xenia errichte sie zudem das Finale im Doppel.

Ein gutes Turnier spielte auch Tiziana-Marie Schomburg, die das Viertelfinale erreichte und hier gegen Deborah Muratovic knapp in drei Sätzen unterlag. Für alle anderen NTV-Starter kam das Aus in der ersten Runde.

Bei den Junioren war es der Pole Filip Pieczonka, der sich als Nummer zwei der Setzliste zum Sieg spielte. Im Finale ließ er dem topgesetzten Max Rehberg aus München beim 6:3, 6:3 keine Chance. Rehberg hatte sich im Halbfinale knapp mit 6:3, 0:6, 6:3 gegen den Deutschen Mika Lipp durch.

24 Nationen am Start

Hinter dem Titel „Cup der Nordverbände“ verbirgt sich eine der wichtigsten Turnierwochen im Niedersächsischen Tennisverband, denn diese Turnier der Juniorinnen und Junioren U 14 hat bundesweit einen Unikatstatus: Es ist das einzige seiner Art in der Wintersaison.

„Der ,Cup der Nordverbände‘ ist immens wichtig für die jungen Spieler, die sich bereits frühzeitig international messen müssen, um die gesetzten Ziele zu erreichen“, erklärt Andrea Kalbe.

Dass das Turnier international einen guten Ruf genießt, zeigt die Vielfalt der Nationalitäten. Aus Israel, Polen, der Tschechischen Republik, Russland, Großbritannien, Frankreich, Dänemark, den Niederlanden, Griechenland, Lettland, Estland, Serbien, Finnland, Italien, Belgien, Schweiz, Bulgarien, Mazedonien, Spanien und sogar Hong Hong, Japan und Australien kommen die jungen Teilnehmer, die sich alle auf der Schwelle zu den Jugend-ITF-Turnieren befinden. „Inklusive der deutschen Spieler haben wir 23 Nationen hier, das ist schon eine grandiose Vielfalt“, freut sich Kalbe. 

Die Partner

Partner des TE-Turniers „Cup der Nordverbände“ sind die relexa hotels, das Institut der norddeutschen Wirtschaft sowie der Förderverein Tennis Braunschweig und der Pokalshop Osterode.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.