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Deutsche Meisterschaften der Altersklassen: Drei NTV-Einzeltitel durch Iris Brembt, Stepan Koudelka und Herbert Althaus
Die neue Deutsche Meisterin Iris Brembt (rechts) mit Finalgegnerin Petra Dobusch.
Die Deutschen Meisterschaften der Altersklassen in Essen endeten mit einem hervorragenden Ergebnis für die Spielerinnen und Spieler des NTV. Drei Einzeltitel gab es durch Iris Brembt (Damen 40), Stepan Koudelka (Herren 65) und Herbert Althaus (Herren 75), wobei sowohl die Siege von Brembt als auch Koudelka eine kleine Sensation sind.

Einen Meistertitel im Doppel erspielten sich die Lüneburger Dahlmeier/Knobloch bei den Herren 70. Die Deutsche Vizemeisterschaft sicherten sich zudem Susanne Veismann (Damen 45), Barbara von Ende bei den Damen 60 im Einzel und im Doppel gemeinsam mit Marlies Klein sowie Dr. Olaf Harder, der bei den Herren 50 ebenfalls zweimal Zweiter - im Doppel mit Manfred Minkner - wurde. Dritte bei den Damen 70 wurde Elisabeth van Bömmel (MTV Jever).

Bei den Damen 40 beeindruckte die immer stärker werdende Iris Brembt (TC Grün-Weiß Stadthagen) durch ihre klug herausgespielten Winkel und nicht enden wollende Kondition. Mit diesen Mitteln bezwang sie die topgesetzte gebürtige Hannoveranerin Gaby Kircher (Bayern) in drei Sätzen und im Finale die Nummer zwei, Petra Dobusch aus Stuttgart, mit 7:6, 6:2.

War Brembt noch an Nummer drei gesetzt, rollte Stepan Koudelka (TC Lingen GW) das Feld als Nummer 14 bei den Herren 65 auf. Und das eindrucksvoll, Koudelka blieb in seinen sechs Matches ohne Satzverlust.

Herbert Althaus (TC Jesteburg) startete dagegen als Nummer eins des Feldes bei den Herren 75 - und er blieb der Setzposition gerecht. Allerdings nicht ohne hart zu kämpfen, bereits in der zweiten Runde musste er gegen den Westfalen Ernst Gomolla über drei Sätze gehen und im Finale führte er gegen den ungesetzten Günther Kindermann aus Bayern mit 6:3, 0:6, 3:1, als sein Gegner aufgeben musste.

Susanne Veismann (DTV Hannover) startete bei den Damen 45 zwar als Topgesetzte, hatte aber von Beginn an Respekt vor der Nummer zwei, Petra Bedanova, gegen die sie bereits im Finale der Sommer-DM deutlich unterlegen war. nach einem hart erspielten 2:6, 7:6, 6:4 nach einem 2:6, 1:4-Rückstand im Halbfinale gegen Christina Wolf aus Mainz, war der Akku gegen Württembergerin leer, es hieß 2:6, 4:6.

Eindrucksvoll waren auch die Wege ins Finale von Barbara von Ende (TSC Göttingen) und Dr. Olaf Harder (SV Großburgwedel). Barbara von Ende spielte sich ungesetzt und ohne Satzverlust bei den Damen 60 durch, war gegen die große Favoritin Heidi Eisterlehner (Württemberg) im Finale beim 1:6, 0:6 allerdings chancenlos. Olaf Harder startete als Nummer sechs der Setzliste und blieb ebenfalls ohne Satzverlust, ehe er im Finale mit 3:6, 7:5, 1:6 an den an Nummer zwei gesetzten Lutz Groeger (TV Mittelrhein) unterlag.

Alle Ergebnisse aus Essen finden Sie hier.

 

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Erstellt durch Sybille Schmidt, 08.02.2010

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