Verbands-News

Mitgliederversammlung des Niedersächsischen Tennisverbandes

Beate Lonnemann tritt Nachfolge von Henner Steuber an – Beitragserhöhung abgelehnt

Mit Beate Lonnemann aus Vechta wurde auf der 64. Mitgliederversammlung des Niedersächsischen Tennisverbandes (NTV) eine neue Vizepräsidentin Leistungssport & Ausbildung in das Präsidium gewählt. Beate Lonnemann tritt die Nachfolge von Henner Steuber (Rinteln) an, der nach 20 Jahren Zugehörigkeit zur Verbandsführung nicht mehr antrat. Lonnemann, bereits seit 1990 auf verschiedenen Ebenen ehrenamtlich tätig und seit 2011 Vorsitzende der Tennisregion Oldenburger Münsterland sowie des Tennisvereins Vechta wurde von den 70 Delegierten aus 145 Vereinen des viertstärksten Fachverbandes des LandesSportBundes Niedersachsen einstimmig ins Amt gewählt.

Ebenfalls einstimmig bestätigt wurde Gottfried Schumann aus Einbeck, der nun in sein elftes Jahr als Präsident des NTV geht. Auch Andrea Kalbe (Rinteln) als Vizepräsidentin Jugend- & Jüngstensport sowie Reiner Beushausen (Göttingen) als Vizepräsident Vereins- & Sportentwicklung erhielten ein einstimmiges Votum.

Abgelehnt wurde von den anwesenden Vereinsvertretern die vom NTV avisierte Beitragserhöhung. Geplant ist nun eine Außerordentliche Mitgliederversammlung am 05. Dezember 2015. Dort wird das Präsidium einen überarbeiteten Haushaltsvoranschlag für das Jahr 2016 vorlegen. Begründet wird die Beitragserhöhung unter anderem durch zu erwartende steigende Abgaben an den Deutschen Olympischen Sport Bund (DOSB) und den Deutschen Tennis Bund (DTB), allgemeine Kostensteigerungen und die notwendige Finanzierung von anstehenden Aufgaben im Breiten- und Leistungssport. Damit will der NTV auch für die Zukunft sicherstellen, sein breites Leistungs- und Serviceangebot für die Vereine aufrecht erhalten zu können.

Zum neuen Ehrenmitglied ernannt wurde Dr. Till Reschke aus Göttingen, der bereits seit 1975 in zahlreichen Kommissionen und Ausschüssen des NTV tätig ist, unter anderem war er viele Jahre Vorsitzender der Tennisregion Südniedersachen.

Geehrt als Vereine des Jahres in drei Kategorien wurden der SC Grün-Weiß Großenvörde (bis 70 Mitglieder), Bremervöder TV (bis 125 Mitglieder) und der Hildesheimer TC Rot-Weiß (über 215 Mitglieder) für ihr Engagement, den Verein als sportliche und soziale Heimat darzustellen.