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KGS Hemmingen gewinnt Jugend trainiert für Olympia

Mit den Spielerinnen der TennisBase souverän zum Titel

Die Mädchenmannschaft der KGS Hemmingen, fast ausschließlich berstend aus Spielerinnen der TennisBase Hannover, hat das Bundesfinale von Jugend trainiert von Olympia gewonnen.

Das vom neuen Sporttutor Sven Achilles betreute Team trat in Berlin extrem fokussiert und siegeshungrig auf. „Sie waren alle voll konzentriert und wollten unbedingt in die Fußstapfen der ehemaligen Siegerinnen der KGS Hemmingen treten“, sagt Achilles.

Diese Konzentration brachte Erfolg: Julia Marzoll, Amelie Janßen, Nicole Rivkin, Liva Yildiz und Anneleen Harms, die als einzige der Mannschaft, nicht zur TennisBase Hannover gehört, aber gemeinsam mit Marzoll, Janßen und Rivkin für den HTV Hannover startet, gaben auf dem Weg zum Titel nur einen Punkt ab.

Zuerst hieß es 6:0 gegen die Edith-Stein-Schule aus Thüringen und ebenso mit 6:0 wurde das Halbfinale gegen das Otto-Hahn-Gymnasium aus Baden-Württemberg. „Und die hatten einige strake Spielerinnen in den Reihen, wir haben ganz gewiss nicht mit diesem deutlichen Sieg gerechnet“, freute sich Achilles.

Auch das Finale gegen das Ernst-Kalkuhl-Gymnasium aus Nordrhein-Westfalen war von der niedersächsischen Crew bereits nach den Einzeln gewonnen, das 4:0 bedeutete den angestrebten Titelgewinn.

Ob das Team wie die Vorgängercrew vor zwei Jahren zur Schultennis-WM reist, soll in den kommenden Wochen geklärt werden. „Das wäre natürlich ein Traum, aber da müssen natürlich die finanziellen Mittel gefunden werden, zudem herrscht auf internationaler Ebene ein anderes Alterssystem“, erklärt Sven Achilles. Die Reise würde die Mannschaft ins brasilianische Recife führen.

Die Jungen der Liebfrauenschule Oldenburg, die als Landesmeister der WK III nach Berlin reisten, kassierten gleich im Auftaktspiel gegen das Gymnasium Heidberg aus Hamburg eine deutliche 1:5-Niederlage und belegten im finalen Klassement Platz 13.