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Juho Paukko hat das 3. NTV-ITF-Future-Turnier in Isernhagen gewonnen. Der Finne besiegte im Finale zweier ungesetzter Spieler vor rund 300 Zuschauern den Lokalmatadoren Jaan Brunken (HTV Hannover) mit 6:4, 6:2. "Juho hat einfach besser gespielt", gab Brunken zu, allerdings war der 19-Jährige durchaus zufrieden mit seiner Turnierwoche. "Das Finale hätte besser laufen könne, aber ich hätte hier auch in der ersten Runde verlieren können", erklärte der 19-Jährige, der in der ersten Runde gegen den an Nummer vier gesetzten Pirmin Haenle einen Matchball gegen sich hatte und bis ins Finale durchweg drei Sätze spielte.

Das Finale beherrschte der Linkshänder Paukku nach einem Break zum 3:2 im ersten Satz mit seinen vor allem mit seinen klugen Konterschlägen, die ihn bereits ohne Satzverlust ins Finale geführt hatten. Dabei war der Finne sogar noch vom Green Set-Bodenbelag in Isernhagen überrascht worden, er dachte, es würde wie beim Turnier in der Vorwoche auf Teppich gespielt werden.
Der glückliche Finne, der 17 Weltranglistenpunkte für seinen Turniersieg gutgeschrieben bekommt, machte auch dem Organisationsteam vom Niedersächsischen Tennisverband ein großes Kompliment: "Es ist das schönste Turnier, das ich bisher gespielt habe", sagt der Sieger. Und das nicht nur wegen des Sieges, sondern wegen der liebevollen und rundum perfekten Organisation. "Hier stimmt alles - und das bei einem mit 10.000 Dollar dotierten Turnier am Finalwochenende über 500 Zuschauer kämen, sei einzigartig. In den vergangenen Wochen habe er weitgehend vor menschenleeren Tribünen gespielt- Jaan Brunken kassierte für seinen Finaleinzug mit neuen Weltranglistenpunkten seinen bisher höchsten Wert und wird in der Weltrangliste von Rang 684 rund 60 Plätze nach vorne springen. "So muss es jetzt weiter gehen", betont er.
Das Doppel gewann das topgesetzte Duo Matus Horecny und Michal Pazicky. Die beiden Slowaken besiegten die tschechische Kombination Richard Hamel/David Sodek mit 7:5, 4:6, und im Champions-Tiebreak mit 10:8. Horecny/Pazicky hatten im Halbfinale auch die hannoversche Paarung Seifert/Brunken äußerst knapp mit 7:6, 5:7, 10:5 besiegt."
Die Ergebnisse des Einzels finden Sie hier. Die Ergebnisse des Doppels finden Sie hier.
Die Ergebnisse der Qualifikation finden Sie hier.
Syna Kayser gewinnt bei den Damen Bei den Damen wurde Syna Kayser ist ihrer Favoritenstellung gerecht und hat die 2. Offenen Meisterschaften von Niedersachsen im Rahmen der HEAD German Masters Series gewonnen. Die 19-jährige Stützpunktspielerin besiegte in einem starken und spannenden Finale die erste 14-jährige Hamburgerin Carina Witthöft mit 7:6, 2:6, 6:4. "Das war ein hartes Stück Arbeit", sagte Kayser, die ab dieser Saison für den DTV Hannover spielt. Bis zum Finale hatte die gebürtige Karlruherin wenig Probleme gehabt, sie war mit vier deutlichen zwei-Satz-Siegen durch das Feld marschiert. Damit war zu rechnen, Carina Witthöft dagegen war ungesetzt in das Turnier gestartet. Zwar galt sie durchaus als Geheimtipp, dass sie aber hintereinander die an Nummer vier gesetzte Maren Sundermeier (TC Rödinghausen) in drei und schließlich auch noch die an zwei eingestufte Linda Berlinecke (TC Grün-Gold Wolfsburg) sicher mit 6:2, 6:4 besiegte, war durchaus eine Überraschung. Auch im Finale vor immer noch rund 200 Zuschauern, die nach dem Herrenfinale im Sportpark Isernhagen geblieben waren, hielt das Hamburger Talent bis zum Ende das Spiel offen, ehe es vielleicht ein wenig mehr Routine von Syna Kayser war, die am Ende das Match zu ihren Gunsten entschied.
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